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Montag, 15. Dezember 2014

Strandspaziergang vom Freitag

Montag, den 15. 12. 2014

Hallo ihr Lieben!  Jetzt ist meine Seele so langsam angekommen, hat ja auch eine lange Reise gehabt, 
so vom einen Ende der Welt zum anderen. Am Schönsten finde ich die frische Helligkeit am Morgen,
um fünf Uhr ist es schon hell, und ab 6.00 Uhr gibt es Sonne, blauen Himmel, eine frische Brise und die fröhlichen Wellen gratis.
Da treibt es mich schon gleich mit einem Kaffee und Ingwerwasser auf den Balkon. Danach dann Hula Hoop und Pilates im Wohnzimmer, duschen, die obligate Sonnencreme einreiben, damit das Thema schon mal durch ist, und dann mal sehen.
Am Freitag gegen abend hab ich einen Spaziergang am Strand gemacht, mach ich ja täglich mindestens einmal, und auf diesen nehme ich euch einfach mal mit, denn auch für mich gibt es einiges Neues zu sehen.


 Kapstadt ist ja 2014 die Welthauptstadt des Designs, da hat sich natürlich allerhand getan.
Die berühmte Brillenmarke Ray Ban konnte zum Beispiel nicht an sich halten und hat dieses überdimensionale Brillengestell auf den Rasen gestellt. Die Südafrikaner und Touristen finden es toll, sich damit ablichten zu lassen. Was für eine clevere Werbeidee! Dabei geht's doch gar nicht berühmter, sowieso schon. (Die können den Hals auch nicht voll kriegen!)



Na gut. Bescheidener sind da diese hübschen Bänke, die gefallen mir besser. Besonders die mit dem pinken Pudel und dem Eismann davor






freilaufende Muckibude, fleißig genutzt.

da geht's zum Stadion Park und weiter ins Szeneviertel Green Point


Blick aufs Meer

Leuchtturm vor Tafelberg

Hundetreff

Der Signal Hill im Vordergrund teilt die Stadt in zwei Hälften, dahinter taucht der Tafelberg auf und dazwischen liegt die Innenstadt

in diesem Guesthouse waren wir 2009 beim ersten Mal in SA, da war das Soccer Stadion noch ein Gerippe.



Der typische leichte Nebel verleiht eine  frische, maritime Atmosphäre

auf dem Rückweg, Signal Hill und Lion's Head geradeaus



 Diese Schrift in der Landessprache (einer von vielen): Africaans :
"Kom oor die See" (Komm über das Meer) soll an alle erinnern, die über das Meer gekommen sind, die einen mit Hoffnung auf ein besseres Leben, die anderen  in Ketten als Sklaven

Was das

wohl ist?

Ach so, ein Rhinosaurus!

Die Perspektive macht's!


Genau!
.


 Und jetzt zum Sundowner auf die Terrasse des "Winchester Mansions" Und wer sitzt denn da? Ein alter Bekannter vom letzten Mal, der zwischenzeitlich von Hamburg nach Kapstadt übergesiedelt ist. Da gibt's einiges zu erzählen. Bis bald!


Am Samstag morgen im Studio wird aufgenommen. Das Lesotho Video ist in Arbeit. Vor einiger Zeit hat einer der Free Rangers einen anderen in Lesotho, einem kleinen Staat und Königreich in Südafrika, besucht, und aus Freude ein Lied gemacht über Lesotho.
Der Karl, der in Lesotho lebt, war so begeistert, dass er gesagt hat, Nehmt mal auf im Studio, macht mal fertig! Dann hat er es bei der Regierung eingreicht und herausgekommen ist ein Auftrag für ein Musikvideo, alles zur Imageverbesserung des kleinen Landes. Da waren die Free Rangers eine Woche in Lesotho und haben gefilmt.
Und gestern ist ein Sänger aus Lesotho eingeflogen worden, der dem ganzen durch seinen Gesang in der Landessprache noch die heimische Note geben soll.


Studio Eingang

noch mal den Blick nach rechts

Wo isser denn?






In diesem Sinne bis bald, Ihr Lieben,
See you Later!



Mittwoch, 10. Dezember 2014

Ankunft am Dienstag, den 9. Dezember 2014

 Mittwoch, den 10. Dezember 2014

Liebe Freund_innen, Familie und andere Besucher_innen!

Einige von euch wollten ja vor meiner Abfahrt wissen, ob ich wieder einen Blog schreibe.
Da kann ich ja wohl nicht anders und fang jetzt einfach mal an.
Die Reise war unproblematisch, mit British Airways über London nach Cape Town. Wieder einmal hatte ich Glück, neben mir blieben zwei Plätze frei und ich konnte mich über drei Sitze lang ausstrecken. Zum Schlafen war das sehr förderlich, immerhin vier bis fünf Stunden, wachte auf, als auf dem "Moving Map" der Äquator schon einiges hinter uns lag. Etwas schläfrig beobachtete ich, wie schon Windhoek auf der Karte auftauchte. Übrigens gab es diesmal kaum Turbulenzen, sonst manchmal etwas über der Sahara und dem Golf von Guinea.
Also ging der 11 stündige Flug ganz flott vorbei. Morgens das English Breakfast mit Champignons, Ei, Speck und Tomate, Yoghurt, Orange Juice, Zimtschnecke und Kaffee, und schon waren die Lebensgeister aufgefrischt.
Bei der Landung wieder dieses tolle Gefühl, die doch etwas mühsame Reise geschafft zu haben, und jetzt erstmal drei Monate Ruhe zu haben, prima!
Große Umarmung beim Wiedersehen mit Fritz, Skypen ist doch nur ein schlechter Ersatz für die "echte" Begegnung.
Zuerst nach Sea Point in Fritz' Wohnung, wo ich bis zum 6. Januar bleiben werde, dann nach Camps Bay, Strandfeeling, Felsen, hohe Wellen, und einen leckeren Lunch eingenommen mit gleich dem ersten Glas hiesigen Weines, Chenin Blanc, (weiß) mein Lieblingswein.
Abends kochte Fritz und lud alle "Free Rangers", also seine besten Freunde, Jonas, Craig, Kerry, auf den Balkon  ein, der sich als Kulisse Lichter, Himmel, Meer und Berge gönnte. (Übrigens heißen hier die Eier von freilaufenden Hühnern "Free Range Eggs", daher der Name.)
Köstliche Pasta Bolognese, sehr schön scharf!
Zu meiner Freude gab es dann auch gleich eine Vorführung der neuseten Songs aus der Talentschmiede, der Lesotho Song, zu dem sie ein Video gedreht haben in eben jenem Land gleichen Namens .
Kerry sang ihre eigenen Songs, unglaublich schön, beleitet von Jonas an der Gitarre, Fritz am Cahon und Craig mit der Mund-Trompete.  Dazu der romantische Hintergrund, Aussicht zwischen Meer und Bergen, Lichter und ein noch ziemlich voller Mond, alles bei schön kuscheliger T-Shirt Temperatur. A warm welcome, nicht zu toppen!









Übrigens sitze ich gerade im Studio der Jungs und hab einen Arbeitsplatz mit w-lan ergattert. Fritz macht  Aufnahmen mit einer jungen Dame als Sprecherin, gerade sitzen sie hier im Zen Garden und machen eine Pause.

Jonas beim Kaffee kochen, na, dieser free range Blick, unvergleichlich!
Stolzer Studio Worker!


Arbeitsplatz der Aufzunehmenden

Break in Free Range Zen Garden